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Sehenswürdigkeiten in Mailand

 

San Lorenzo Maggiore  

Eine der interessantesten Kirchenbauten ist San Lorenzo Maggiore, auf der Rückseite angrenzend an eine kleine Grünfläche, die Vorderfront abgeschirmt von einer römischen Säulenreihe.
Das Innere ist eher schlicht und dunkel gestaltet.
Es gibt einige kleine Fresken in den Nebenkapellen gegen Gebühr zu besichtigen.

 

 

San Lorenzo Maggiore
Basilica die Sant Ambrogio  

Die alte Basilika ist für die Mailänder das Zentrum der Stadt .
Ihr Schutzpatron, der heilige Ambrosiusn wurde als Sohn eines römischen Verwaltungsbeamten um 340 in Trier geboren, kam nach Mailand und wurde 374 zum ersten Bischof der Stadt gewählt.
Feierliche Ruhe umfängt die Basilika, die an einem Platz in der westlichen Altstadt liegt. Um das Hauptportal legen sich lombardische Flechtbänder. Tierfratzen an den Säulen schaffen eine unheimliche, fremde Atmosphäre.
Museo di Sant'Ambrogio
In der Canonica, die auf Entwürfe des Renaissancebaumeisters Bramante zurückgeht, ist das Museo di Sant'Ambrogio untergebracht, dessen Sammlung die spannende Baugeschichte der Basilika veranschaulicht und kirchliches Gerät, architektonische Fragmente der frühchristlichen Kirche, Freskenreste derFrührenaissance sowie Stoffe und Tapisserien zeigt.
Öffnungszeiten:
tgl. außer Di 10-12, 15-17 Uhr, Sa/So nur 15-17 Uhr

 

Sant Ambrogio
Mailänder Dom  

Auf dem Domplatz kann man die imposante Architektur des zweitgrößten Kirchenbaus Italiens erst einmal auf sich wirken lassen.
Über 3000 Statuen schmücken das Bauwerk, dessen heller Marmor zu Heinrich Heines Zeiten sogar schon von den Alpen aus sichtbar gewesen sein soll.
Heute behindern Smog und höhere Gebäude in der Umgebung
die Sicht.
Ende des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, doch erst 1572 wurde der Dom (S. Maria Nascente) geweiht.
An den ausgefeilten Verzierungen am Dom arbeitete man auch in den späteren Jahrhunderten immer weiter. Noch bis 1935 wurden Details angefertigt und die ersten Elemente bereits restauriert.
Die fünfteilige Fassade ist somit eine Mischung aus barocken und neugotischen Stilelementen. Der immense Innenraum, der 40 000 Menschen Platz bietet, ist fünfschiffig angelegt.
Für das dunkle Licht sorgen die größtenteils aus dem 19. Jh. stammenden bunten Kirchenfenster.
Auf keinen Fall auslassen, sollte man den Aufstieg und die Besichtigung der Terrazzi, die über eine Treppe oder den Fahrstuhl zu erreichen sind.
Auf dem Dach des Domes, vorbei an die vielen Türmchen und Figuren hat man zudem einen Ausblick auf die Stadt.
In unmittelbarer Nähe zum Dom befindet sich die weltberühmte,
glasüberdachte Galleria Emanuele II. Wer mag, kann dort in einem Café verweilen, ansonsten gibt es dort unerwarteterweise nicht nur renomierte Läden, sondern auch ganz gewöhnliches.
Am Ende der Galleria gelangt man zur berühmten Mailänder Scala.

 

Dom
Cimetiere Monumentale  

Wer in Mailand unsterblich bleiben wollte, musste für ein Grab auf diesem Friedhof sorgen. Gegen die Vergänglichkeit haben sich die Mailänder hier wahre Grabestempel errichten lassen, die vor allem ihren Reichtum weit über den Tod hinaus demonstrieren sollten.
Auf 200000 qm dehnt sich ein einmaliger Skulpturenpark aus.
Engel, Musen, Heilige, ätherische Frauengestalten oder Greise bevölkern den Friedhof tausendfach und verwandeln ihn in eine Art Freilichtmuseum der lombardischen Bildhauerkunst. Die besten Künstler wurden angeheuert, das Werk für die Ewigkeit zu schaffen. Dabei war es Brauch, das Grabmonument noch zu Lebzeiten zu bestellen und die Lobeshymnen auf dem Grabstein selbst zu verfassen.
Natürlich fiel der Blick auch immer auf die Nachbargrabmäler, die man selbstredend in ihrer Pracht zu übertrumpfen versuchte.
1866 wurde der Friedhof für das lombardische Bürgertum angelegt, dem einfachen Volk waren die Tore zu diesem marmornen Himmel von Anfang an verschlossen.
Wie hätte sich denn auch ein einfaches, blumengeschmücktes Grab neben beispielsweise dem marmornen Baldachin über der Gruft der Familie Bocconi ausgemacht, der mit seiner Höhe von 20 m dem Himmel ja soviel näher ist als der Erde?
Den berühmten Mailändern ist auf dem Cimitero Monumentale der sogenannte Ruhmestempel, der Famedio, gewidmet, in dem die Dichter Alessandro Manzoni, Salvador Quasimodo und Carlo Cattaneo, Initiator des Aufstandes der Cinque Giornate gegen die österreichische Fremdherrschaft, ihre letzte Ruhe
gefunden haben.
Öffnungszeiten:
tgl. April-Sept. 8.30-17.45 Uhr, Okt.-März 8.30-16.45 Uhr.

 

Cimetiere Monumentale
Museo Nazionale della Scienza e della Tecnica  

Das Museo Nazionale della Scienza e della Tecnica
´Leonardo da Vinci´ ist im ehemaligen Kloster San Vittore aus dem 16. Jahrhundert untergebracht.
Die umfangreiche Sammlung schlüsselt die Geschichte der Industrie sowie der technischen Errungenschaften auf und würde wohl nur bei passionierten Technikern
und Ingenieuren auf dem Besichtigungsplan stehen, wenn nicht die Galleria di Leonardo mit zahlreichen Zeichnungen, Plänen, Maschinen und Instrumenten des genialen Renaissancekünstlers aufwarten würde.
Auf der Höhe seiner Zeit, fertigte Leonardo da Vinci Baupläne für Festungsanlagen, Kanäle, Schiffe oder Geschütze an.
Leonardo suchte Zeit seines Lebens als Naturforscher ein enzyklopädisches Wissen mit den Mitteln der Erfahrung und des Experiments zu gewinnen.
Öffnungszeiten:
tgl. außer Mo 9.30-17 Uhr, Sa/So/Fei 15-17 Uhr, Tel. 485551.

 

Leonardo da Vinci
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