| Der
Louvre |
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Der
Louvre, der ursprünglich ein Königspalast war, beherbergt bereits
seit 1793 ein Museum, das heute international einen hervorragenden
Ruf hat. Dies verdankt der Louvre u.a. Ausstellungstücken wie
der Mona Lisa oder der Venus von Milo. Neben diesen
"Klassikern" beinhaltet der Louvre ein reichhaltige Sammlung
von Kunstgegenständen aus allen Epochen bis zum 19. Jahrhundert:
z.B. orientalische, griechische und römische Kunst, Skulpturen,
etc.
Für den Besuch des Louvre sollten Sie sich schon ein bis zwei
ganze Tage Zeit nehmen, andernfalls können Sie nur einen Bruchteil
des Museums besichtigen. Vom Museum abgesehen ist der Louvre
natürlich auch ein schönes historisches Gebäude und ein Stück
französisches Kulturerbe.
Ganz in der Nähe befindet sich der Jardin des Tuileries, der
sich für schöne, entspannende Spaziergänge eignet.
Wenn Sie den Park durchqueren, gelangen Sie zur Place de la
Concorde mit dem ursprünglich von Ramses II. in Luxor errichteten
Obelisken.
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| Centre
National d'Art et de Culture Georges Pompidou |
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Das
Werk der Architekten Richard Rodgers und Renzo Piano markiert
1977 den Höhepunkt der so genannten Hightech-Architektur, bei
der die Konstruktion nicht hinter Fassaden versteckt, sondern
selbstbewusst gezeigt wird.
Rolltreppen in gläsernen Röhren befördern die jährlich 8,1 Mio
Besucher hinauf in den fünften Stock. Vom Dach des Kulturzentrums
aus erschließt sich das Gewirr der Dächer, Straßen und Höfe
im Zentrum von Paris. An der Schmalseite des Gebäudes steht
die Fontaine Igor-Strawinsky mit witzigen Wasser spritzenden
Maschinen des Künstlerpaars Jean Tinguely und Nikki
de St-Phalle.
Der schickste Ort für eine Kaffeepause oder einen Aperitiv ist
das von dem französischen Stararchitekten Christian de Porzamparc
gestylte Café Beaubourg am Südrand der Piazza des Centre
Georges Pompidou.
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| Sacré
Coeur |
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Weithin
sichtbar thront die Basilika über der Stadt.
1873 als Sühnekirche für den zwei Jahre zuvor blutig niedergeschlagenen
Aufstand der Kommune errichtet, symbolisiert sie den Fortbestand
der Kirche trotz aller politischen Unruhen nach 1789.
Im Innern sitzt denn auch Jesus Christus im großen Mosaik in
der Chorapsis über den Sündenpfuhl Paris zu Gericht. Sacré-Coeur
ist ein typisches Beispiel für die stilistische Orientierungslosigkeit
in der Architektur gegen Ende des 19. Jhs. im Allgemeinen und
ihres Architekten Paul Abadie im Besonderen. Elemente ganz unterschiedlicher
Herkunft, aus Romanik und Renaissance, der byzantinischen und
der maurischen Kunst, werden hier in einem Bauwerk vereinigt.
Abends trifft sich hier ein buntgemischtes Volk, natürlich
vorwiegend Touristen aller Nationen und es wird oft bis tief
in die Nacht gefeiert.
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| Nôtre
Dame |
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Notre
Dame Die Kathedrale ist sowohl in künstlerischer als auch historischer
Hinsicht eines der bedeutendsten Bauwerke des Landes. Sie entstand
ab etwa 1160.
Paris war zu jener Zeit gerade Hauptstadt des Königreichs geworden,
und natürlich sollte der neue Sakralbau diese Bedeutung dokumentieren.
So wurde von Anfang an also nicht nur irgendeine, sondern eben
die gewaltigste Kirche geplant, die Frankreich bis dahin gesehen
hatte. Die Auffassung, dass den in 68 m Höhe stumpf endenden
Türmen spitze Helme fehlen würden, gilt inzwischen als überholt.
Turmhelme hätten die klaren Proportionsverhältnisse der Westfassade
gestört und waren daher wohl nie geplant. Die Front ist in drei
ähnlich hohe Hauptetagen (Portalzone - Rosengeschoss - Türme)
mit dazwischenliegenden schmaleren Streifen gegliedert (Königsgalerie
und elegante Arkaden über dem Rosengeschoss), so dass sich eine
ausgewogene Balance zwischen Höhe und Breite ergibt.
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| Etoile-
Champs-Elysées |
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Der
Etoile mit seinen acht großen sternförmig zusammenlaufenden
Avenuen und dem Arc de Triomphe in seiner Mitte raubt
täglich Zehntausenden von Autofahrern den letzten Nerv. Verkehrschaos
und lautes Gehupe sind an der Tages- und Nachtordnung. Auf den
Champs-Elysées, der Paradestraße bei offiziellen Militärschauen
wie z. B. dem Nationalfeiertag, gibt es Autosalons, Brasserien,
Restaurants, das Virgin Megastore, zahlreiche Kinos und das
Lido. Am Wochenende drängt die erlebnishungrige Bevölkerung
der Vorstädte auf die Champs-Elysées.
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| Jardin
de Louxembourg |
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DEine
Oase der Entspannung inmitten der Pariser Hektik.
Der mittlere Teil des Parks mit dem achteckigen Wasserbecken
und Springbrunnen ist nach dem Muster der französischen Klassik
gestaltet, die äußeren Partien sind hingegen den aufgelockerten
englischen Gärten nachempfunden. Ein Muß für den literarisch
interessierten Paris Besucher. Hier haben sich Simone de Beauvoir
und Jean Paul Sartre auf einer Parkbank kennengelernt und viele
Stunden zwischen den Vorlesungen an der Sorbonne verbracht.
An der nördlichen Seite erhebt sich der 1615 für Maria von Medici
im florentinischen Stil erbaute Palais du Luxembourg, der seit
1800 Sitz des Senats ist.
Er ist leider nur in Teilen und nur sonntags für die Öffentlichkeit
zugänglich.
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| Le
Marais |
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Vom
ehemaligen Handwerkerviertel an der Bastille zeugen noch
einige Ateliers in verwunschenen Passagen mit dörflichem Charakter
- oft von Künstlern zu Wohnungen umfunktioniert.
Jede Menge Kunstgalerien, Klamottenläden, Restaurants, Szene-Bars
und -Kneipen.
Ein beliebtes Ausgehviertel für junge "trendy" Leute.
Direkt daran schliesst das Marais an, wo der Adel auf
einem ehemaligen Sumpfgebiet seine Prachtpalais (hôtels particuliers)
baute.
Das Zentrum des jüdischen Lebens in Paris liegt in der Rue des
Rosiers. Hier gibt es jüdische Spezialitäten aus Osteuropa.
Man kann aber auch die Synagoge besuchen. Sonntags geöffnet.
Das Viertel ist auch das Zentrum des schwulen Paris. Im Marais
ist auch das Picasso Museum, das trotz seiner Beliebtheit nie
überfüllt wirkt. In der Nähe des Museums gibt
es einen sehr schönen Platz, La Place des Vosges,
wo man sich wiederum ausruhen kann.
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| La
Cimétière Père Lachaise |
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Der
Friedhof Père-Lachaise ist der größte innerhalb der Stadt und
erstreckt sich auf einer Fläche von 44 ha. Mit über 5000 Bäumen
ist er auch der größte Park im Stadtgebiet. Der Friedhof wurde
1804 eröffnet und besitzt heute etwa 70.000 Gräber. Darunter
die Grabstätten internationaler Berühmtheiten:
Chopin, Moliere, Hictor Hugo, Beaumarchais, Piaf, Wilde, Sarah
Bernhardt, Proust, Balzac, Bizet, Callas, Max Ernst und Jim
Morrison (der von den Doors!).
An der Mauer der Föderierten wurden die letzten Aufständischen
des Bürgerkrieges von 1871 erschossen!
Dies ist nur eine kleine Auswahl, und am einfachsten ist es
sich ohne Plan sich durch den Friedhof zu bewegen und immer
da hin zu gehen, wo viele Menschen stehen, da liegt wahrscheinlich
jemand Berühmtes!
Der Park ist bestens ausgeschildert und man kann am Eingang
Pläne kaufen auf denen die wichtigsten Gräber verzeichnet sind!
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