Liebe
oder Hass - New York kennt keine Zwischentöne.
Bleibt der Endorphinstoß aus, der das Chaos zur Symphonie macht,
wird man New York hassen. Man wird den Dreck sehen, die Schlaglöcher
in den Straßen, die kaputten Menschen. Man wird am Lärm und an
der Hektik verzweifeln. Und einen jener Schmährufe ausstoßen,
der sich emporschwingt, hoch hinaus übers Empire State Building,
und sich dort oben paart mit all den Liebeserklärungen, auf dass
daraus das Urgefühl entstehe, das die New Yorker für ihre Stadt
hegen: Hassliebe. Dann ist man der Stadt bereits verfallen und
steht kurz vor der ersten Liebeserklärung.
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