| Altes
Rathaus |
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Das Alte Rathaus wurde erstmalig 1345 erwähnt
und vom
BaumeisterJörg v. Halsbach in den Jahren 1470-80 in der
heutigen Form errichtet.
Der gotische Saal des alten Rathauses diente früher
vorwiegend zum Tanzen.
Man kann sie auch als handgeschnitzte Nachbildungen in den
Kunstschnitzereien rund um den Marienplatz erstehen.
Im Turm befindet sich heute das Spielzeugmuseum mit einer
Sammlung von Ivan Steiger.
Geruhsame Kindheitserinnerungen weit weg von der
geschäftigen Fußgängerzone.
Öffnungszeiten Spielzeugmuseum:
Mo.-Sa.: 10.00-17.30/So. und Feiertags bis 18.00
S-und U-Bahn: Marienplatz.
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Asamkirche
- St. Johann Nepomuk
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Mitten auf der Sendlinger
Straße zwischen den Geschäftshäusern
befindet sich die St.Johann Nepomuk Kirche eher bekannt unter
dem Namen ihres Stifters Asam.
In den Jahren 1729 - 1733 kaufte E.Q. Asam vier Häuser in
der Sendlinger Straße auf.
Eins wurde das Privathaus, zwei waren für den Bau der Kirche
bestimmt, das vierte wurde zum Priesterhaus.
Obwohl er die Kosten für den Bau selbst trug, mußte er nach
Protest der Bürgerschaft seine Kirche der Öffentlichkeit
zugänglich machen.
Wer durch den niedrigen, dunklen Vorraum das Innere der Kirche
betritt, ist überwältigt und irritiert zugleich in Anbetracht
der
verschwenderischen Fülle von Licht, Farbe und Schmuck,
der Mischung aus Holz und Stein, dem vielen Gold und Silber
in diesem außergewöhnlich hoch und weit wirkendem Raum.
Die Asamkirche ist eine der Gipfelleistungen des
bayerischen Barocks.
Weil das Hauptlicht durch ein Fassadenfenster im Osten fällt,
sollte man die Kapelle in den frühen Morgenstunden besichtigen.
Sendlinger Straße 32
Öffnungszeiten:täglich: von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr
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| Deutsches
Museum |
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Das Deutsche Museum ist mit jährlich 1,3 Millionen
Besuchern
das führende und beliebteste Museum Deutschlands.
Im Jahre 1903 gab Oskar von Miller den Anstoß zum Bau eines
Museums in seiner Heimatstadt München.
Doch erst im Jahre 1925 wurde das Deutsche Museum eröffnet.
Von Miller wollte mit diesem Museum Wissenschaft und Technik
allen nachkommenden Generationen näher bringen und
sie begeistern.
Dies ist ihm sicherlich gelungen wie auch die Erweiterungbauten
"Anbau der Ausstellungsräume für Avionik und Raumfahrt",
"Anbau des modernen Planetariums"
und des "IMAX-Kinos" beweisen.
Lehrreich und verständlich werden auch dem interessierten
Laien die Grundprinzipien von Technik und Naturwissenschaft
vorgestellt.
Interessant auch die Ausstellung der Musikinstrumente:
hier begegnet die Technik der Kunst.
Öffnungszeiten:
täglich: von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Telefon: (089)2179-12179246 (für geführte Touren)
Zum Deutschen Museum gelangen Sie auf verschiedenen Wegen:
mit der S-Bahn bis zum Isartor, mit der Tram 18
oder mit dem Bus Linie 52 und 56.
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| Englischer
Garten |
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Seit
1789 besitzt München seinen englischen Garten.
Eine Oase der Ruhe und Erholung im Herzen der Großstadt.
München hat den englischen Garten einem Amerikaner zu verdanken:
Benjamin Thompson - der spätere Reichsgraf von Rumford -
war bayerischer Kriegsminister und sozial Reformer.
Welch eine Kombination!
1989 feierte der Englische Garten sein 200 jähriges Bestehen
mit einem spektakulären Kulturprogramm.
Bis heute hat sich der Englische Garten seine naturbelassene
Schönheit und romantische Wildheit bewahrt.
Die Freunde der Teekultur können sich im japanischen Teehaus,
das 1972 von dem japanischen Architekten Mitsuo Nomara erbaut
wurde treffen. Hier führt ein japanischer Teemeister die original
japanische Teezeremonie vor.
Am Chinesischen Turm (erbaut in den Jahren 1789/1790) treffen
Sie im Sommer auf einen der lebendigsten Münchner Biergärten.
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| Frauenkirche
am Frauenplatz |
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Noch
heute überragt die Frauenkirche die meisten modernen Gebäude
der Innenstadt und dominiert damit Münchens Skyline.
Im Herzen der Innenstadt erhebt sich dieses gotische Bauwerk
würdevoll 99 Meter in die Höhe. Die Geschichte dieser Kirche
liegt weit zurück.
Im Jahre 1468 wurde der eigentliche Grundstein für die Frauenkirche
von den Architekten Jörg von Halsbach (genannt Ganghofer) gelegt.
Die Fertigstellung der Kirche 1488 lockte Pilgerscharen nach
München.
Die in grünem Patina schimmernden Domhauben - italienischen
Renaissance Kuppeln nachempfunden - wurden 1524 zugefügt.
Die Frauenkirche ist noch heute in Ihren Ausmaßen (108 m lang
und 38 m breit) überwältigend.
Sie wurde für die Versammlung von bis zu 20.000 Menschen geplant.
Im Jahre 1993 wurden die Renovierungsarbeiten fertiggestellt
und viele der alten Kunstschätze sind an ihren angestammten
Ort zurückgekehrt.
In
der Domkirche befinden sich auch die Gräber der Wittelsbacher
Herrscher.
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| Lenbachhaus |
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Das
Lenbachhaus beherbergt heute Exponate der städtischen Galerie.
Hier können Sie neben zeitgenössischer Kunst, Münchner Malerei
und auch die Blauen Reiter betrachten.
München verdankt das Lenbachhaus dem Künstler Franz von Lenbach.
Franz von Lenbach porträtierte so berühmte Persönlichkeiten
wie den Kanzler Bismarck, Prinzregent Luitpold, Kaiser Wilhelm
I. und den österreichischen Kaiser Franz Josef I.
Von 1887 - 1891 ließ er am Königsplatz von Gabriel von Seidl
seine Villa nach florentinischem Vorbild errichten und legte
damit auch den Grundstein für die heutige Kunstsammlung.
Im Lenbachhaus kommt es zu einer lebendigen Gegenüberstellung
einander ganz fremder Stile.
Hier treffen die Freunde der Romantik und des Biedermeiers auf
die Bewunderer der Blauen Reiter von Kandinsky über August Macke
bis Franz Marc und diese setzen sich auseinander mit den Anhängern
der Moderne, der neuen Kunst von Josef
Beuys bis Anselm Kiefer.
Junge Künstler werden gefördert und erhalten Ausstellungsfläche
im Kunstbau ( U-Bahn Station Königsplatz Tel.: (089/23332012).
Luisenstraße 33 Tel:. 089/233 320 00 Fax: 089/233 320 03 / 4
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
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| Feldherrnhalle
und Theatinerkirche |
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Schräg
gegenüber von Feldherrenhalle und Hofgarten am
Odeonsplatz befindet sich die Theatinerkirche, die Sie leicht
zu Fuß vom Marienplatz aus erreichen können.
Ihre beeindruckende gelbe Fassade bringt einen Hauch von
Italien nach München.
Im barocken Stil von den Meistern Spinelli und Zucelli 1688
erbaut, wurde sie durch die Cuvillies im Rokoko - Stil 1768
vollendet.
Ungewöhnlich für bayerische Kirchen präsentiert sich der Innenraum.
Monumental und voller südländischem Pathos wird er dominiert
von den weißen Stuckarbeiten der italienischen Stukkateure.
Öffnungszeiten:
von Mai bis November Mo. - Fr. von 10.00 - 13.00 und 14.00 bis
16.30
und Sa. von 10.00 bis 15.00 geöffnet.
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