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.....sein
für die Bautechnik verantwortlicher Kompagnon, August von
Siccardsburg, erlag wenige Wochen später einem Infarkt.
Und auch so mancher Direktor - ob um die Jahrhundertwende Gustav
Mahler, später Bruno Walter und Richard Strauss,
oder in jüngerer Vergangenheit Herbert von Karajan, Lorin Maazel
und Claudio Abbado - hatte unter der Arglist der öffentlichen
Meinung zu leiden.
Vom
1. September bis 30. Juni geben sich hier die ganz großen internationalen
Gesangsstars die Klinke in die Hand. Programm und Dirigenten
wechseln fast täglich, während das Hausorchester, die Wiener
Philharmoniker, allabendlich seinen Dienst tut. Nur an zwei
Tagen im Februar, wenn die roten und goldverbrämten Logen zur
Kulisse für den glanzvollen Opernball werden, macht der reguläre
Betrieb während der Saison Pause.
Selbst
wenn man keine der 20 (Stehplatz) bis 2300 Schilling (Kaiserloge)
teuren Karten ergattert hat, sollte man nicht versäumen, die
Innenräume zu besichtigen: das freskenverzierte Treppenhaus,
das Schwind-Foyer mit seinen spätromantischen Gemälden, den
Gobelin- und Marmorsaal und den über 2200 Personen fassenden
Zuschauerraum. Führungen geben dazu im Sommer und auch während
der Saison Gelegenheit (Zeiten unter Tel. 51444-2613).
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