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Nationaltheater 
- Bayerische Staatsoper -  
Mit 2100 Plätzen für das Publikum und mit einer Bühnengröße von fast
2500 m² ist die Bayerische Staatsoper eines der wichtigsten Repertoire-Theater in der heutigen Opernwelt.
Nationaltheater


Geschichte

Der erste bayerische König Max I. Joseph wünschte sich ein Nationaltheater nach dem Vorbild des Pariser Odeon. Der junge Architekt Karl von Fischer gewann den Wettbewerb. 1818 wurde das Opernhaus, die Nachbildung eines griechischen Tempels, eröffnet, doch schon 1823 brannte es ab. Da Fischer inzwischen gestorben war, übernahm Leo von Klenze die Rekonstruktion mit nur leichten Veränderungen.

Der Zweite Weltkrieg ließ nur die Außenmauern des Gebäudes stehen. Gegen den Widerstand der Befürworter eines modernen Opernhauses wurde der klassizistische Bau weitgehend mit Spenden der Münchner Bürger, die zu diesem Zweck den Verein „Freunde des Nationaltheaters“ gründeten, erneut rekonstruiert.

1963 konnte der Spielbetrieb in dem 2100 Besucher fassenden Musiktheater wieder aufgenommen werden. Das Relief im unteren Giebel stellt „Apoll und die neun Musen“ dar, das Glasmosaik im oberen zeigt „Pegasus mit den Horen“, Motive der griechischen Mythologie.

 

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